´´Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Unsere Position ist stark. Wir wollen den Erfolgskurs des Kranichs fortsetzen aber keinen Wohlstandsspeck ansetzen´´, betonte Wolfgang Mayrhuber in Frankfurt. Mit Hilfe der Konzerninitiative ´´Upgrade to Industry Leadership´´ werde sich Lufthansa eine Spitzenposition bei Ertragskraft und Profitabilität sichern. Der Lufthansa-Chef zeigt sich zuversichtlich, man sei für alle Eventualitäten gewappnet. Neue Kooperationspartner und Star-Allianzmitglieder erhöhten die Attraktivität in den Wachstumsmärkten.
Durch den 19-prozentigen Akteinerwerb an JetBlue habe sich Lufthansa vorausschauend auch für die weitere Liberalisierung des Luftverkehrs durch „Open Skies“ positioniert, erklärte Mayrhuber. „Die Perspektiven für die Luftfahrt sind überwiegend aussichtsreich. Wir wollen auch künftig mit Weitsicht, Leistung und Qualität überzeugen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen präsentieren sich für Lufthansa derzeit – trotz der Unruhe an den Finanzmärkten – weiterhin gut. An den fundamentalen Daten und dem Bedarf an Mobilität hat sich nichts grundlegend geändert. 2007 haben wir hervorragend gearbeitet.“ Lufthansa ist zuversichtlich, im Geschäftsjahr
2008 an dem hervorragenden operativen Ergebnis des vergangenen Jahres anknüpfen zu können. Auf Basis der bestehenden Konjunkturprognosen erwartet der Vorstand eine weitere Ergebnissteigerung, sofern die erhöhten Treibstoffpreise wie in der Vergangenheit erfolgreich kompensiert werden können.
Das Geschäftsjahr 2007 in Zahlen
Der Lufthansa Konzern steigerte die Umsatzerlöse im Jahr 2007 um 13 Prozent auf 22,4 Milliarden Euro. Die Erlöse aus den Verkehrsleistungen erhöhten sich auf 17,6 Milliarden Euro, ein Plus von 14,4 Prozent. In diesen Zahlen ist die zum dritten Quartal 2007 erstmals konsolidierte SWISS International Air Lines für die Zeit Juli bis Dezember enthalten. Neben den Konsolidierungseffekten (9,4 Prozent) waren auch die höheren Passagierzahlen
(6,4 Prozent) ausschlaggebend für den Anstieg.
Bedingt durch Konsolidierungseffekte und die Ausweitung des Angebots, erhöhte sich der betriebliche Aufwand um 10,8 Prozent auf 22,5 Milliarden Euro. Konsolidierungskreiseffekte zeigten sich besonders in einem Anstieg von Material- und Personalaufwand. Wesentlicher Kostenfaktor waren mit 3,9 Milliarden Euro die Aufwendungen für Kerosin, 505 Millionen Euro mehr, als im Jahr zuvor. Ohne die erfolgreichen Preissicherungsmaßnahmen des Lufthansa Konzerns wäre der konzernweite Treibstoffaufwand um 109 Millionen Euro höher ausgefallen.
Lufthansa weist für das Geschäftsjahr 2007 ein operatives Ergebnis von 1,4 Milliarden Euro aus. Im Vorjahresvergleich entspricht dies einer Steigerung um 63,1 Prozent. Die vergleichbare operative Marge erreichte 6,9 Prozent.
Der Anstieg um zwei Prozentpunkte gegenüber Vorjahr reflektiert die gute Leistung aller Geschäftsfelder. Aus dem Verkauf der Anteile an der Thomas Cook AG erzielte der Konzern einen Buchgewinn von rund 503 Millionen Euro.
Das Konzernergebnis stieg damit auf 1,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 803 Millionen Euro).
2007 investierte Lufthansa 1,4 Milliarden Euro. Über 1,1 Milliarden Euro davon flossen in den Kauf neuer Flugzeuge. Der operative Cashflow lag bei
2,9 Milliarden. Die Nettoliquidität zum 31. Dezember 2007 betrug 768 Millionen Euro.
Der vollständige Konzernbericht für das Geschäftsjahr 2007 ist im Internet unter www.lufthansa-financials.de abrufbar. Die Bilanzpressekonferenz wird am 12. März 2008 ab 10 Uhr live im Internet übertragen (http://presse.lufthansa.com).