Drei Jahre nach Bekanntgabe der Integration von SWISS in den Lufthansa Airline-Verbund erfolgt in den nächsten Tagen die Auszahlung des Besserungsscheines an die ehemaligen SWISS Großaktionäre. Sie erhalten für den Tausch ihrer damaligen SWISS Aktien den Gegenwert von insgesamt rund 269 Millionen Schweizer Franken (rund 172 Millionen Euro). Die Höhe der Auszahlung ist abhängig von der Kursentwicklung der Lufthansa Aktie im Vergleich zu den Werten verschiedener Wettbewerber (British Airways, Air France/KLM, Iberia). Die Lufthansa Aktie hat sich im Berechnungszeitraum um
44,67 Prozent besser entwickelt als der definierte Aktienkorb. Der Erfolgskurs der SWISS hat wesentlich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Mit dieser Auszahlung ist die vor drei Jahren angekündigte Übernahme formal beendet.
Nachdem Lufthansa bereits 2005 rund 70 Millionen Schweizer Franken (rund 45 Millionen Euro) für ca. 15 Prozent der SWISS Aktien bezahlt hat, liegt nun der Kaufpreis für den vollständigen Erwerb von SWISS bei rund 339 Millionen Schweizer Franken (ca. 217 Millionen Euro).
SWISS bleibt SWISS
SWISS verbindet die Schweiz mit Europa und der Welt. SWISS erfüllt diese bei der Gründung vorgegebene Aufgabe besser denn je.
Weitere Zahlen unterstreichen den Steigflug der SWISS seit der Ankündigung vor drei Jahren: Die Anzahl der Passagiere ist um ein Drittel auf über zwölf Millionen angestiegen. Die Auslastung der Flugzeuge erhöhte sich um fünf Prozentpunkte auf über 80 Prozent. Damit ist die Nachfrage deutlich stärker als das um 14 Prozent ausgeweitete Angebot an Sitzkilometern gewachsen. Nach Jahren der Restrukturierung wurde das Angebot am Drehkreuz in Zürich und an den anderen Landesflughäfen Basel und Genf deutlich ausgebaut. Im Interkontinental-Verkehr wurden zuerst die Anzahl der Flüge zu bestehenden Destinationen auf möglichst täglich erhöht und nun mit Delhi und ab dem 9. Mai mit Shanghai das umfassende Netzwerk erweitert. In diesem Frühjahr werden zudem Verbindungen nach St. Petersburg, Florenz und Sofia aufgenommen.
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa AG, Wolfgang Mayrhuber, sagte: